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Tiergestützte Angebote

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….“Wilma“ und „Joshi“ - unsere Therapiehunde könnt ihr jetzt öfter im Stadtteil Fürstenwalde Nord begegnen.

In unserer offenen Gruppe werden Kinder und Eltern angesprochen, die einen Bezug zum Tier suchen. Den Kindern wird ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Tier vermittelt. Unsere qualifizierten Pädagogen gehen auf soziale Eigenheiten der Kinder wie Ängstlichkeit, Scheu oder provozierendes Verhalten ein und nutzen das Tier als Verstärker zur Entwicklung sozialer, kognitiver und motorischer Fähigkeiten.

 

Termin:                       Mittwoch,  15.30 Uhr

 

Ansprechpartner:        Juliane Müller

                                   Tel.: 0176 747 246 60 

 Email:                       

 

Unsere Klienten sollen mit dem Hund:

° wirksame Effekte bei tiergestützten Projekten/Aktionstagen erleben,

° Beziehungsarbeit aufbauen und

° präventive sowie aktive Bildungsarbeit unterstützen.

 

Grundsätzlich übertragen Tiere das gewisse Etwas und der Einsatz dient als ganzheitlicher Ansatz für das System Familie und beinhaltet nachhaltige Hilfen:

 

Der Hund kann sehr verschiedene Aufgaben haben:

° Die einen Hunde sind einfach nur anwesend, werden mit Wasser und Futter versorgt, gestreichelt und es wird mit ihnen Gassi gegangen.

° Andere stehen darüber hinaus im Ganztag, sporadisch oder auch in festem Turnus für gemeinsame Aktivitäten mit den Kindern zur Verfügung.

° Wieder andere helfen als Besuchshunde, Kindern angemessenes Verhalten gegenüber Hunden zu vermitteln. Es geht dabei immer um das WIR Gefühl aber auch um positives Lernen, Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen, Angstüberwindung, Achtung, Respekt, Wertschätzung, Motivation und Empathieentwicklung.

 

Zu den bisher benannten Einsatzmöglichkeiten möchten wir noch die zahlreichen Methoden erwähnen:

° Kreative Verarbeitungen der Erlebnisse mit dem Hund in Bildern, Collagen, Wandzeitungen, Mobiles, plastisches Darstellen, Geschichten erzählen, schreiben, Lieder verfassen, singen, Theater spielen und vieles mehr gehören dazu.

° Auch Besuche verschiedener Lernorte wie Tierarzt, Klinik, Zoo, Hundesportverein, Heimattiergarten, Hundefriseur, Tierheim, Zuchtstätte, Rettungshundestaffel, Blindenhunde, Polizeihunde lassen sich mit dem Rahmenthema Hund verbinden.

° Mit Hilfe einer Fotodokumentation lassen sich Erlebtes und Erlerntes festigen.

° Bewegungsfreude beider Parteien (Hund und Mensch) wecken. Die Kinder/Jugendlichen müssen also die Bewegungen des Hundes beobachten und ihre eigenen Bewegungen bewusst wahrnehmen und koordinieren sowie neue Bewegungsabläufe erproben und etablieren. Der Hund wird damit zum Motivator und veranlasst die Kinder/Jugendlichen  dieselben Bewegungen auszuführen wie die Vierbeiner.

° Projekte wie Zirkus, Sportgruppe, Theater, Musikgruppe, Biologie, Kunstprojekte,

° Back-/Kochaktivitäten für Menschen und Hund

° Tastspiele, Merkfähigkeits-/Geräuschparcours, Suchspiele, Apportierspiele

° Vorleserunden bieten ideale Rahmenbedingungen um ein selbstbestimmtes Lernen , wo sich Akteure mit und ohne Hund gemeinsam treffen und agieren, zu ermöglichen.

 

Zur Nachhaltigkeit des Lernens gehören auch Freude, Leidenschaft und die Eigenständigkeit des selbstentdeckenden Lernens.

 

Wir haben uns zur Aufgabe gemacht:,

dass Natur und Tiere im engerem Sinne ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist und alle Bereiche der Lebenshilfe sowie interessierte Mitmenschen im Wohnumfeld davon profitieren sollen je nachdem mit welchem Anliegen sie zu uns kommen.

 

Fazit:

° Tiergestützte Pädagogik hat einen direkten Einfluss auf Inklusion. Es geht darum, die Vorteile und Folgeerscheinungen zu nutzen, die sich aus den positiven Auswirkungen beim Sozialverhalten, Gruppenklima, Akzeptanz etc. ergeben.

° Daraus können mögliche Wege zur Verbesserung und Umsetzung von Inklusion resultieren. Durch den Kontakt zum Tier erlangen sowohl Kinder/Jugendliche als auch Eltern-Bezugspersonen/Pädagogen auf vielfältige Art und Weise neue Erkenntnisse in Bezug auf den Umgang mit Tier und Mensch, die sie auf ihr soziales Umfeld übertragen können. Dies kann schließlich zu einer gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft führen, indem sich jeder miteinbezogen fühlt, wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorsieht. Die hundegestützte Pädagogik hat weiterhin auch einen positiven Effekt auf die Inklusion von Kindern mit Migrationshintergrund.

Die Grundlagen für eine erfolgreiche Inklusion sind:

Beziehungen und Teams, Chancengerechte Qualifikation, Förderliche Lernumgebung sowie Öffnung in die Lebenswelt. Die individuelle und soziale Entwicklung wird durch eine solche Lernumgebung mit dem Partner auf Vier  Pfoten gefördert. Sie „ist anregend, bietet Wahlmöglichkeiten, differenziert nach individuellen Kompetenzstufen, Neigungen und Interessen, sie bietet Sicherheit, ein Zuhause, fördert alle Lernenden“. Es gibt viele Faktoren, die ein gelingendes inklusives Lernen auszeichnet. Dazu gehören die Zunahme konstruktiver und handlungsbezogener Wissensvermittlungen, die Ermöglichung vielfältiger und unterschiedlicher Lernergebnisse und Lernwege, sowie aktive Lernformen mit einer Erhöhung der Selbstregulation bei gleichzeitiger geordneter Angebotsorganisation.

 

Kontakt zum Verein Lebenshilfe Oder-Spree e.V.

Lebenshilfe Oder-Spree e.V.

Wladimir-Komarow-Straße 19
15517 Fürstenwalde/Spree

 

Telefon (03361) 340343

E-Mail 

 

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